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Wie entwickeln sich die Immobilienpreise?

1. Der Grundstückspreis

2. Die Marge des Bauträgers

3. Baukosten & Handwerkerkosten

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise?

Wer heute eine Immobilie kaufen möchte, hat es mit einem ganz anderen Markt zu tun als noch unsere Eltern oder Großeltern: Die Preisspirale dreht sich schon seit Jahrzehnten und gerade im städtischen Raum kann inzwischen schon eine kleine Eigentumswohnung ordentlich zu Buche schlagen. 

Als Immobilienmakler werde ich natürlich oft gefragt, wie sich die Preise entwickeln. Da muss ich ganz ehrlich zugeben: Ich weiß es nicht – und damit bin ich nicht allein. Selbst eine auf gründlichen Erhebungen basierende Prognose ist am Ende nur eine Vorhersage mit einem möglichst geringen Anteil an Kaffeesatzleserei. Wie sich die Immobilienpreise entwickeln, wissen wir erst dann sicher, wenn wir schon mittendrin stecken.

Das soll aber keineswegs heißen, dass ich meinen Kunden keine Tipps geben kann, worauf es sich bei der Preiskalkulation zu achten lohnt …

1. Der Grundstückspreis

Der Preis für Bauland ist aktuell ein wichtiger Treiber in der Preisspirale. Zum einen ist Land eine begrenzte Ressource und zum anderen können und wollen natürlich auch die Gemeinden nicht alle verfügbaren Grundstücke auf einmal erschließen. Im Großraum Stuttgart gibt es dafür sogar einen besonderen Grund: Hier soll die Entwicklung „von innen nach außen“ vorangetrieben werden. Das bedeutet, dass erst Baulücken in der Stadt geschlossen und alte Industriegebiete zu Wohnraum umgestaltet werden sollen, bevor in den Vororten noch mehr Fläche versiegelt wird. Das führt dazu, dass zwar große Flächen für die Quartiersentwicklung, aber nur wenige erschwingliche Bauplätze für Einfamilienhäuser auf den Markt kommen.

Solange die Nachfrage hoch bleibt – und das wird sie, denn Baden-Württemberg bietet vom Klima bis zur Infrastruktur einfach gute Bedingungen für den Wohnbau –, werden auch die Preise für Bauland hoch bleiben. Das bedeutet aber nicht, dass sich da nichts machen lässt, selbst im Großraum Stuttgart: Fragen Sie einfach einen Experten für die Immobilienbranche in der Region! In Orten wie Korntal-Münchingen, Bönnigheim oder Kirchheim am Neckar lässt es sich gut wohnen und vor allem deutlich günstiger bauen als im eigentlichen Stuttgarter Stadtgebiet.

2. Die Marge des Bauträgers

Der zweite relativ stabile Faktor in der Preiskalkulation für einen Neubau ist die Marge des Bauträgers. Das ist der Anteil am Verkaufspreis, der an den Projektentwickler geht. Dieser Betrag kann je nach Anbieter stark variieren, wird aber meistens über eine Prozentzahl berechnet. Das bedeutet, dass die Marge in Relation zum Gesamtpreis zwar „mitwächst“, aber gleichzeitig ist sie der zuverlässigste Wert in der gesamten Rechnung: Dieser Anteil kann nicht unerwartet wachsen – zugesichert ist zugesichert.

3. Baukosten & Handwerkerkosten

Der eigentliche Preistreiber für Neubauten sind die Kosten für die Umsetzung. Bei den Material- und Personalkosten können wir das größte und auch das schnellste Auf und Ab beobachten. Die Preise für bestimmte Baumaterialien können heute durch die Decke gehen und in wenigen Wochen schon wieder sinken. Das erleben wir derzeit beispielsweise bei Bauholz: Eben waren die Preise noch gut – aber jetzt schnellen sie in die Höhe.

Erschwerend kommt derzeit außerdem der akute Fachkräftemangel im Handwerk dazu. Wer einen Handwerker sucht, muss sich teils bis zu sechs Monate gedulden und kann sich trotzdem glücklich schätzen: Lieber ein halbes Jahr warten als gar keinen Termin bekommen. Da gerade der Fachkräftemangel sich nicht von heute auf morgen abbauen lässt, sehe ich persönlich bei diesem Kostenpunkt auch in naher Zukunft keine große Entspannung. Daher empfehle ich allen Bauherren, besonders großen Wert auf Qualität zu legen. 

Eine starke Bausubstanz, hochwertiger Innenausbau – das ist eine Investition, klar. Aber wenn Sie diesen Preis so oder so bezahlen müssen, ist es umso wichtiger, dass nicht schon in ein paar Jahren die ersten großen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten fällig werden, oder? Auch das ist übrigens ein weiteres Argument für den Kauf einer Immobilie vom Bauträger: Die Handwerker, mit denen ein erfahrener Bauträger zusammenarbeitet, liefern Qualität, auf die Sie sich verlassen können.

Meine Ortskenntnis – Ihr Standortvorteil!

Wer dem angespannten Immobilienmarkt im Süden Deutschlands ein Schnippchen schlagen will, braucht vor allem eines: Einen Experten an seiner Seite. Ein gut vernetzter Makler weiß nämlich genau, welche Standorte maximalen Komfort zu erschwinglichen Preisen bieten.

Von Bietigheim-Bissingen bis Heilbronn und von Bönnigheim bis Marbach am Neckar kenne ich den Großraum Stuttgart wie meine Westentasche. Sie sagen mir, was Sie suchen – und ich finde eine Auswahl attraktiver Standorte für Ihr Traumhaus.